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Archiv für 17. März 2009

Mautstelle Stubaital

17. März 2009
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NEUES MAUTSYSTEM KOSTET ARBEITSPLÄTZE IN DER REGION UND SORGT FÜR UNMUT BEI STUBAIERN UND GÄSTEN

Die ASFINAG hat nach einer Testphase schon vor vielen Monaten bei den Mautstellen Stubaital vollautomatische Mautabfertigungsautomaten eingesetzt, welche das „ manuelle Einheben der Maut “ ersetzen sollen. Eine tolle Umschreibung für den Abbau von Arbeitsplätzen in der Region Stubai- und Wipptal.
70 000 € kostet so ein Mautautomat. „ Diese Kosten werden sich im Vergleich zu einem Mautner rasch amortisieren “, bemerkte Stefan Zangerle, Mautstellenleiter von Schönberg, bei der Einführung der Mautabfertigungsautomaten zynisch.

Die betroffenen 20 Mitarbeiter werden nun in anderen Bereichen eingesetzt, wie bei der ASFINAG Alpenstraßen AG oder beim Mautservice – Center Brenner. Dass aber trotzdem Arbeitsplätze von Wipptalern und Stubaiern wegrationalisiert wurden, verschweigt Stefan Zangerle.

„Obwohl hier Millionen an Mauteinnahmen fließen, werden Arbeitsplätze abgebaut!
Da sich MautnerInnen nicht so schnell amortisieren wie Kassenautomaten, werden sie einfach abgebaut. Das ist Profitmaximierung auf Kosten von Arbeitsplätzen in der Region “, ist LA Gottfried Kapferer, Vizebürgermeister von Fulpmes, empört. „Nachdem schon die Mautgelder großteils nach Wien gehen, gehen nun auch noch Arbeitsplätze verloren. Dafür bleiben den verkehrsbelasteten Gemeinden Lärm und Abgase – eine tolle Perspektive!“

Die Nebenmautstellen Schönberg sind von 6 bis 22 Uhr jeweils mit nur einer Person besetzt, ab 22 Uhr bis 6 Uhr früh sind sie gänzlich unbesetzt. Es kommt aber auch fallweise vor, dass man zwischen 6 Uhr und 22 Uhr auf eine unbesetzte Mautstelle trifft.
Obwohl die Mautautomaten laut Zangerle technisch ausgereift sind, kommt es sehr häufig zu Problemen der verschiedenster Art. Dann kommt es zu Rückstaus, Zeitverzögerungen und nervenaufreibenden Situationen, welche jeder schon am eigenen Leib ( Fahrzeug ) miterlebt hat.

Bei verschmutzten Nummerntafeln und bei Niederschlägen ist es ganz arg, da entstehen Situationen, wo sich die Fahrzeuge bei der Autobahnausfahrt Schönberg bis auf die Brennerautobahn zurückstauen, bei der Einfahrt Schönberg sind Staus zurück bis Mieders und noch weiter keine Seltenheit.
Grundsätzlich ist es auch so, dass die Mautabwicklung über den Mautautomaten mindestens die doppelte Zeit braucht, die die MautnerInnen dafür benötigen.

„Ob Herr Zangerle all diese Nachteile in seine Amortisierungskosten einberechnet hat, wage ich zu bezweifeln. Auf jeden Fall ist es leichter, unter dem trügerischen Aspekt der Gewinnmaximierung Arbeitsplätze abzubauen, als dies durch mutiges und entschlossenes Auftreten zu verhindern “, so LA Vizebgm. Gottfried Kapferer.

LA Gottfried Kapferer 16. März 2009

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Im Stau beim Schönachhof

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Die Videomaut funktioniert nicht!

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Stau!

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Ausfahrt Stubaital

Gottfried Tiroler Landtag

“Autofriedhof” in der Fachschulstraße?

17. März 2009
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LA Gottfried Kapferer
Vizebürgermeister
Dr. Schwamberger Str. 20
6166 Fulpmes

Herrn
Dr. Wolfgang Nairz
Bezirkshauptmann – Stellvertreter
Bezirkshauptmannschaft Innsbruck
Gilmstraße 2
6020 Innsbruck

Betrifft: Ablagerung von Autowracks bzw. Altautos in Fulpmes, Fachschulgasse

Sehr geehrter Herr Dr. Nairz !

Der Landesleiter des Vereins „ Umweltschutz Tirol “, Herr Franz Jank, hat mich am Donnerstag, 05.März 2009 um ca. 14 Uhr telefonisch informiert, dass im Ortsgebiet von Fulpmes, Fachschulgasse, auf dem Grundstück 132, seit längerer Zeit Altautoablagerungen vorgenommen werden. Da auf diesem Grundstück schon vor genau 2 Jahren ähnliche Wrackablagerungen stattgefunden haben, ist auch bekannt, dass sich besagtes Grundstück im Eigentum der Firma Stubai Werkzeugindustrie regGenmbH., Dr. Kofler-Straße 1, 6166 Fulpmes, befindet.

Ich habe noch am selben Nachmittag um ca. 14 Uhr 30 eine Begehung ( Lokalaugenschein ) mit dem Landesleiter des Vereins „ Umweltschutz Tirol “, Herrn Franz Jank durchgeführt.
Dabei habe ich festgestellt, dass diese Altautos bzw. Autowracks Verunreinigungen verursachen können, welche sich negativ auf die Umwelt auswirken. Zudem befinden sie sich im Uferbereich bzw. sehr nahe am Schlickerbach.
Außerdem tragen diese hässlichen Ablagerungen („ Autofriedhof „) ganz bestimmt nicht zum gewünschten Ortsbild bei. Der Ablagerungsplatz liegt direkt an der Zufahrtsstraße zum Schigebiet „ Schlick 2000 “ und tausende Urlauber und Einheimische haben sich schon über diesen hässlichen Autoablagerungsplatz geärgert, ganz abgesehen von negativen Auswirkungen für die Umwelt.
Die Tatsachen sind also bekannt: Es liegen verschiedene Verstöße gegen Gesetze vor, vor allem nach § 48 der Tiroler Bauordnung und nach dem § 32 Absatz 1 des Bundesabfallwirtschaftsgesetzes.

Da Gefahr in Verzug ist und es sich um eine wiederholte Übertretung innerhalb von nicht einmal 2 Jahren handelt, ersuche ich die Behörde, hier rasch und ohne Umwege direkt tätig zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

LA  Gottfried Kapferer e.h.
Vizebürgermeister von Fulpmes

Ergeht an
1. Bezirkshauptmann – Stv. Dr. Wolfgang Nairz, BH Ibk., Gilmstraße 2, 6020 Innsbruck
2. Gemeinde Fulpmes, Herrn Ing. Christof Danler, Bahnstr. 6, 6166 Fulpmes
3. Umweltschutz Tirol, Landesleiter Franz Jank, Fachschulgasse 11b, 6166 Fulpmes

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Gottfried Fulpmer Gemeinderat

Aus dem Landtag 12 – Schottergrube Unterperfuss

17. März 2009
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fritzklub
Bürgerforum Tirol
Landtagsklub FRITZ

047/2009

S C H R I F T L I C H E  A N F R A G E

des Abgeordneten Gottfried Kapferer

an Herrn Landeshauptmann Günther Platter

betreffend:
Geplante Bodenaustauschdeponie (Schottergrube) Unterperfuss

Seit gut einem halben Jahr steht ein Vorhaben im Raum, in unmittelbarer Nähe zum Altenwohn- und Pflegeheim Unterperfuss eine Bodenaustauschdeponie zu errichten. Es handelt sich dabei um ein 4 Hektar großes Grundstück, auf dem ca. 500.000 Kubikmeter Aushub entnommen werden sollen. Dieses Vorhaben soll sich über einen Zeitraum von ca. 10 bis 15 Jahren erstrecken. Nicht nur das in unmittelbarer Nähe stehende Altenwohn- und Pflegeheim, sondern auch das unmittelbar angrenzende Wohngebiet in Kematen würde durch die Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Abbau im Bereich dieser Schottergrube arg in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem gibt es bereits in 2 Kilometer Luftlinie im Westen drei Schotterabbaugebiete, weshalb ein viertes Schotterabbaugebiet mitten auf der grünen Wiese auf gänzliches Unverständnis bei der Bevölkerung hervorrufen würde. Im örtlichen RO-Konzept der Gemeinde Kematen ist eine weitere zusätzliche Siedlungserweiterungsfläche vorgesehen, welche dann nur mehr 150 Meter entfernt wäre. Dies stellt einen klaren Nutzungskonflikt dar.
Zudem liegt diese Fläche im „IG-Luft-Gebiet“ und bei einer Schottergrube dieses Ausmaßes wäre die Feinstaubbelastung für die Bevölkerung unerträglich. Viele Ärzte warnen bereits davor, die durch den Schotterabbau zweifellos vorhandene Feinstaubbelastung auf die leichte Schulter zu nehmen.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1.    Wie ist der derzeitige Stand des Verfahrens?

2.    Medienberichten war zu entnehmen, dass sich der zuständige Landesrat LHStv. Gschwentner im Namen des Landes Tirol gegen diesen Schotterabbau ausspricht. Wie stehen Sie, Herr Landeshauptmann, als Vorsitzender der Tiroler Landesregierung zu diesem geplanten Schotterabbauvorhaben?

3.    Werden Sie sich, Herr Landeshauptmann Platter, mit der gesamten Tiroler Landesregierung dafür einsetzen, dieses für die Bevölkerung gesundheitsgefährdende Projekt mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern?

Innsbruck, am 16.03.2009

LA Gottfried Kapferer

Bezirksblaetter_08.04.2009

Die Antwort von LH Platter lesen Sie hieranfragebe_157-09

Gottfried Tiroler Landtag

Aus dem Landtag 11 – Landesförderung Schigebiete

17. März 2009
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fritzklub
Bürgerforum Tirol
Landtagsklub FRITZ

046/2009

S C H R I F T L I C H E  A N F R A G E

des Abgeordneten Gottfried Kapferer

an Herrn Landeshauptmann Günther Platter

betreffend:
Landessubventionen an Schigebiete Innsbruck Stadt/Innsbruck Land

Es gibt in Tirol ca. 96 größere Schigebiete. Davon in den Bezirken Innsbruck/Innsbruck –Land 16 Schigebiete , im Bezirk Imst 9 Schigebiete, im Bezirk Kitzbühel 18, im Bezirk Kufstein 9 Schigebiete, im Bezirk Landeck 10 Schigebiete, im Bezirk Lienz 7 Schigebiete, im Bezirk Reutte 9 Schigebiete und im Bezirk Schwaz 18 Schigebiete. Um als Schigebiet wirtschaftlich überleben zu können, braucht es ständig neue Investitionen in die Infrastruktur.

Größere Schigebiete in den Bezirken Innsbruck/Innsbruck Land:

Innsbruck Nordpark
Innsbruck Patscherkofel
Axams Axamer Lizum
Mutters Mutterer Alm
Tulfes Glungezer
Leutasch Katzenkopf
Leutasch Hohe Munde
Seefeld Rosshütte
Seefeld Gschwandtkopf
Steinach am Brenner Berger Alm
Neustift Elferlifte
Neustift Stubaier Gletscher
Fulpmes Schlick 2000
Mieders Serleslifte
Oberperfuss Rangger Köpfl
Gries am Brenner Sattelberg

Im Zusammenhang mit den Subventionen des Landes Tirol an die Schigebiete ergeben sich folgende Fragen:

1.    Wie hoch waren die Subventionen des Landes Tirol für die einzelnen Schigebiete in den Bezirken Innsbruck und Innsbruck – Land in den letzten zehn Jahren, aufgeteilt nach Jahren und Schigebiet?
2.    In welcher Höhe – nach welchem Richtsatz werden die Landesförderungen für Schigebiete vergeben?
3.    Gibt es generelle Richtlinien zur Förderung der Schigebiete (wenn ja, welche)?
4.    Gibt es seitens des Landes auch Zusatzförderungen für kleinere Schigebiete?

Innsbruck, am 16.03.2009

LA Gottfried Kapferer

Die Antwort von LH Platter lesen Sie hier: anfragebe_156-09

Gottfried Tiroler Landtag

Aus dem Landtag 10 – Golfplatz Grinzens Axams

17. März 2009
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fritzklub
Bürgerforum Tirol
Landtagsklub FRITZ

045/2009

S C H R I F T L I C H E  A N F R A G E

des Abgeordneten Gottfried Kapferer

an Herrn Landeshauptmannstellvertreter Hannes Gschwentner

betreffend:
Golfplatzprojekt Grinzens / Axams

Dieses Golfplatzprojekt soll derzeit einer UVP unterzogen werden. Das bereits eingereichte Projekt sieht sechs Spielbahnen in Grinzens und drei auf Axamer Gemeindegebiet vor. In Axams befindet sich das Clubhaus, die Driving Range und diverse kleine Übungsanlagen. Auf dem Gemeindegebiet von Grinzens wird eine Grundfläche von 20 Hektar veranschlagt, Axams stellt 12 Hektar Grund zur Verfügung. Damit wird die vorgeschriebene Gesamtfläche von 30 Hektar für einen 9 –Loch – Platz erreicht. Beim Clubhaus sind insgesamt 90 Parkplätze vorgesehen. Die Gesamtspiellänge der neun Bahnen beträgt rund drei Kilometer. Der Golfplatz harmonisch in die terassenförmige Landschaft ein. Es bräuchte keine großen Erdbewegungsarbeiten. Das Projekt bietet eine echte Alternative zum Wintertourismus und würde ca. 10 – 15 Arbeitsplätze dauerhaft schaffen.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1.    Wie ist der derzeitige Stand des Projekts?

2.    Wie weit ist das UVP-Verfahren fortgeschritten?

3.    Findet dieses Projekt auch seitens der Tiroler Landesregierung die Unterstützung?

4.    Werden Sie sich, Herr Landeshauptmannstellvertreter Gschwentner aktiv für die Realisierung dieses Projekts einsetzen?

Innsbruck, am 16.03.2009

LA Gottfried Kapferer

Gottfried Tiroler Landtag