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Archiv für 26. August 2009

VESTL`s Haus

26. August 2009
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Vestl’s Haus – Eines der ältesten Häuser in Fulpmes

Der Großvater von Michael Pfurtscheller, dem Fulpmer Freiheitskämpfer von 1809, verkaufte dieses Haus an einen Silvester (Hofer??), von ihm leitet sich der Name „ Vestl “ (Silvester) ab. Der rückwärtige Teil des Hauses wurde später angebaut und ist so alt wie die Fulpmer Pfarrkirche (vollendet 1747). Die „ Vestl´s“ waren durch 6 Generationen Schuster und das Haus wurde auch „ Schusterhaus“ genannt.

Auch Franz Hofer, der Vater von Marianne Hofer („Vestl Marianne“), übte noch das Schusterhandwerk aus. Der derzeitige Besitzer ist Bruno Hofer, geb. 1950, der es von seiner Mutter Marianne Hofer geerbt hat.

Ein besonderes Kleinod ist das Bild an der nordöstlichen Seite des Hauses. Es zeigt die „Schutzmantelmadonna“, gemalt vom berühmten Fulpmer Künstler Prof. Herbert Danler im Jahre 1960.

Zu sehen sind alle Generationen in Fulpmes, vom Säugling bis zur Greisin und zum alten Mann, der ein Modell der Fulpmer Kirche in den Händen hält. Allesamt stehen sie unter dem schützenden Mantel der Gottesmutter, welcher von zwei Engeln gehalten wird.

Der Künstler hat auch den derzeitigen Besitzer des Hauses, Bruno Hofer, als Zehnjährigen auf dem Bild verewigt.

Der derzeitige Besitzer Bruno Hofer

Der derzeitige Besitzer Bruno Hofer

Die "Schutzmantelmadonna" gemalt vom berühmten Fulpmer Künstler Prof. Herbert Danler

Die "Schutzmantelmadonna" gemalt vom berühmten Fulpmer Künstler Prof. Herbert Danler

Das "Vestlhaus" ist eines der ältesten und schönsten Häuser von Fulpmes

Das "Vestlhaus" ist eines der ältesten und schönsten Häuser von Fulpmes

Gottfried Fulpmer Dorfleben

Brief an das Bauamt – Brandschutzmaßnahmen Sagererkapelle

26. August 2009
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LA Gottfried Kapferer
Vizebürgermeister
Dr. Schwamberger Str. 20
6166 Fulpmes

An das
Bauamt der Gemeinde Fulpmes
Bahnstr. 6
6166 Fulpmes

Fulpmes, 26.08.2009

Betrifft: Feuerschutzmaßnahmen in der Sagerkapelle (Totenkapelle)

Sehr geehrter Herr Bauamtsleiter Ing. Paulweber !

Die Sagererkapelle wird sehr häufig als Totenkapelle genutzt. Befindet sich ein Sarg mit einem Verstorbenen in der Kapelle – meist ca. 3 Tage – brennen dort  Kerzen, welche oft auch unbeaufsichtigt sind. Es könnte also zum Entzünden der in der Nähe der Kerzen befindlichen Gegenstände, wie Tücher, Kränzen u.ä. kommen, wie es in der Vergangenheit schon passiert ist.

Das in der Sagererkapelle befindliche Kruzifix zählt zu den bedeutendsten Monumentalwerken der Frühgotik in Europa. Es ist absolut schützenswert. Es ist nicht auszudenken, wenn dieses Kunstwerk durch einen Brand zerstört würde.

Derzeit gibt es in der Sagererkapelle meines Wissens nach keine Brandschutzmaßen.
Ich ersuche daher dringend, auch im Namen von kulturbewussten Persönlichkeiten aus Fulpmes, hier umgehend geeignete brandschutztechnische Maßnahmen zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

LA Vizebgm. Gottfried Kapferer e.h.
Obmann Stv. des Kulturausschusses

Sagererkapelle02 Sagererkapelle01

Gottfried Fulpmer Gemeinderat