Restaurant „ANADOLIA“
Im Ortskern von Fulpmes, am Platz vor der Hypobank, wo sich auch die Bushaltestellen befinden, soll neben bereits bestehenden türkischen Lokalen wie „Side“ und „Lawasch Imbiss“ jetzt noch ein weiteres Lokal, das Restaurant „Anadolia“ entstehen.
Ich empfinde das als nicht förderlich für das Dorfbild. Noch viel mehr aber stört mich die Vorgangsweise in diesem Fall.
Die Vorgangsweise bei der Errichtung dieses Restaurants ist tatsächlich abenteuerlich.
Für das Restaurant „Anadolia“ liegt derzeit noch keine rechtskräftige gewerberechtliche Genehmigung vor. Ein erster Ortsaugenschein fand am Mittwoch, 16.September 2009 um 9 Uhr 30 statt. Außerdem ist das Gebäude derzeit als „ Sonnenstudio “ gewidmet und eine Umwidmung ist ebenfalls noch nicht erfolgt. Sämtliche Nachbarn haben bei der Bauverhandlung am letzten Mittwoch nämlich Einwände erhoben.
Trotz fehlender rechtskräftiger Genehmigungen ist Ali Gündogdu seit Wochen kräftig am Umbauen und Einrichten. Auch das Restaurantschild „Anadolia“ist längst montiert.
Normalerweise darf erst nach Vorliegen sämtlicher Genehmigungen mit dem Bau begonnen werden. Daran hat sich Ali Gündogdu nicht gehalten! Da wird schon seit mehreren Wochen ohne gültige Bewilligungen gebaut.
Am Dienstag, 8. September 2009, leitete Bürgermeister Denifl eine Bauverhandlung zum Zwecke der Umwidmung von „Sonnenstudio“ in „Gastlokal“, von der u.a. protokolliert ist: Für die Baumaßnahme (Max. 30 Verabreichungsplätze) sind ausreichend Autoabstellplätze südlich vor dem Gebäude (Anm.: 3 Plätze) und nachweislich in der Gemeindegarage (Anm.:4 Plätze) bei der Turnhalle (Anmietung) vorhanden.
Die Tiefgarage beim Pavillon wurde gebaut, um genügend Parkplätze bei Veranstaltungen in der Sporthalle, in der überdachten Veranstaltungsarena, aber auch bei Abendveranstaltungen in Fulpmes zur Verfügung zu haben. Tagsüber ist die Garage ohnehin durch die Autos von Lehrpersonen aller Schulen, aber auch durch die Autos von Eltern, Besuchern und Gästen voll ausgelastet.
Die öffentliche Gemeindegarage sollte meiner Meinung nicht dazu verwendet werden, dass neue Lokale dort ihre fehlenden Parkplätze nachweisen können. Ohne den Nachweis der geforderten 7 Stellplätze könnte Gündogdu das Restaurant nämlich nicht eröffnen. Dem Anrainer Klaus Bacher war ein socher Stellplatz in der Gemeindetiefgarage nämlich ca 2 Jahren mit der Begründung, es sei alles ausgelastet, verwehrt worden.
Abschließend sei gesagt, dass mich die Vorgangsweise in diesem Fall sehr stört. Alle Bürger müssen gleich behandelt und die gesetzlichen Vorgaben müssen von allen Bürgern eingehalten werden.
