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Archiv für Dezember, 2009

Budget 2010

27. Dezember 2009
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Fulpmer Gemeinderat beschloss Budget 2010

Am Dienstag, dem 15.12.2009, kam der Fulpmer Gemeinderat ein letztes Mal in diesem Jahr zusammen, um den Voranschlag für 2010 zu besprechen und zu beschließen.
Der Obmann des Finanzausschusses Dr. Franz Krösbacher erläuterte die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben und stellte ein Budget von 7.2 Mill. € vor. Im Jahr 2009 hatte dies noch  7.6 Mill. € betragen. Der Rechnungsabschluss 2008 lautete auf 8.3 Mill. €.
Für 2010 gibt es keine Erhöhung bei Gebühren und Abgaben wie Wasser-, Kanal-, Müllgebühren etc.
Geplante Vorhaben für 2010 sind unter anderem:

Sanierung Kranerhaus – Verlegung Gemeindeamt 100.000 €
Feuerwehr: Tankwagen neu Anzahlung 120.000 €
Betriebsbeitrag Hauptschule 180.000 €
Asphaltierungsarbeiten 100.000 €
Schwimmbad: Abgang Saison 09/10 58.000 €
Projektkosten Schwimmbadneubau im Jahr 2010 187.700 €
Lärmschutzmaßnahmen Überdachung Pavillon und Bau einer WC – Anlage in diesem Bereich 170 000 €

Zur Bedeckung sollen unter anderem 400 000 € aus Rücklagen der Gemeinde Fulpmes
(Getränkesteuerrücklage) entnommen werden.

Ich forderte einnahmenseitig eine deutliche Reduzierung der jährlichen Wasserzählermiete, die derzeit 20.00 € beträgt. Im Nachbarort Telfes beträgt diese Zählermiete lediglich 6.80 €. Zudem forderte ich eine Senkung der Kosten bei Müllsäcken von derzeit 3.65 € pro Sack. Ein zusätzliches Ärgernis ist die Tatsache, dass die Säcke leicht zerreißen. Auch die Bauschuttabgabe am Recyclinghof ist zu teuer.
Die Entnahme von 400 000 € aus Rücklagen der Gemeinde erscheint mir nicht gut. Die Rücklagen sollen für wirtschaftlich noch schwierigere Zeiten dienen.

Ausgabenseitig lehne einen Schwimmbadneubau zum jetzigen Zeitpunkt ab. Man soll erst die Sanierungsmöglichkeiten für das Schwimmbad prüfen und dann gegebenenfalls maßvoll durch eine Saunalandschaft am Dach des bestehenden Hallenbades erweitern. Ein gigantischer Schwimmbadneubau, wie ihn Bürgermeister Denifl und einige Gemeinderäte vorhaben, ist ein unfinanzierbares Abenteuer für die Gemeinde Fulpmes.

Der Voranschlag 2010 wurde schließlich mit meiner Gegenstimme beschlossen.

Am 13.04.2008 stimmten bei der Volksbefragung fast 90% für den Standort am Ragg Gelände. Im Bild: Vizebgm. Gottfried Kapferer und Altbgm. Luggi Schmidt

Am 13.04.2008 stimmten bei der Volksbefragung fast 90% für den Standort am Ragg Gelände. Im Bild: Vizebgm. Gottfried Kapferer und Altbgm. Luggi Schmidt

Gottfried Fulpmer Gemeinderat

Zusammenschluss Schlick 2000 / Axamer Lizum

27. Dezember 2009
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Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum hat Vorrang im Stubai

Das Stubaital ist im Vergleich zu anderen Tourismusgebieten Tirols ins Hintertreffen geraten und muss dringend aufholen. Es braucht vor allem neben dem Stubaier Gletscher ein weiteres Großraumschigebiet.

Mit dem Projekt Sonnenbergbahnen in Milders im Bereich Brandstatt – Mildraun würde wiederum nur ein isoliertes mittelgroßes Schigebiet ohne die Möglichkeit eines Zusammenschlusses entstehen. Hier irrt Naturschutzlandesrat LHstv. Hannes Gschwentner (SP), wenn er diesem Projekt mehr Chancen als einem Zusammenschluss von Schlick und Lizum einräumt.
Für das gesamte Stubaital bleibt ein Großraumschigebiet das vorrangige Ziel und dieses Ziel kann nur durch einen Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum erreicht werden.
Die derzeit angedachte Schwebebahn vom Kreuzjoch über den Hochtenn zum Hoadl ist eine unbrauchbare Notlösung, die geboren wurde in der Idee, die geltende Ruhegebietsverordnung zu umgehen. Ich habe dieses spezielle Projekt auch stets abgelehnt, da es stark windanfällig ist und keinerlei zusätzliche Pistenfläche bringen würde.

Bei einem Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum benötigt man grundsätzliche und intelligente Lösungen, bei denen wirkliche Pistenkilometer entstehen.
Das bedeutet für mich die Einbeziehung der Gebiete um den Burgstall, Schlicker Schartl und Seejöchl, um die Adolf – Pichler – Hütte, um die Kemater Alm, um den Hoadl und in weiterer Folge eine Zusammenführung von Axamer Lizum und Mutterer Alm. So würde ein Großraumschigebiet „Rund um die Kalkkögel“ geschaffen, das seinesgleichen sucht.

Die notwendige Voraussetzung dafür ist die Aufhebung der derzeitigen Ruhegebietsverordnung und eine Verlegung des Ruhegebietes Kalkkögel nach Südwesten in Richtung Franz – Senn – Hütte. Das findet meine Unterstützung und ich orte dazu auch den politischen Willen der Mehrheit im Tiroler Landtag!
Am Zug ist aber derzeit auf jeden Fall die Tiroler Landesregierung.

Die Gemeinde Fulpmes ist am Ruhegebiet überhaupt nicht beteiligt.
Das Ruhegebiet Kalkkögel liegt im nördlichen Teil der Stubaier Alpen und grenzt in seinem südwestlichen Teil an das Ruhegebiet Stubaier Alpen. Es hat eine Größe von 77.7 km2 und ist seit 1983 unter Schutz gestellt. Es liegt im Gebiet der Gemeinden Axams, Götzens, Grinzens, Mutters, Neustift, Sellrain und Telfes.  (www.tiroler-schutzgebiete.at)

LA Vizebürgermeister Gottfried Kapferer 2009-12-26

Sennjochbar 26.12.2009

Sennjochbar 26.12.2009

Am oberen Bildrand würde sich die Seilschwebebahn befinden

Am oberen Bildrand würde sich die Seilschwebebahn befinden

Schlickeralm 26.12.2009

Schlickeralm 26.12.2009

Beste Pistenverhältnisse bis ins Tal

Beste Pistenverhältnisse bis ins Tal

Gottfried Fulpmer Gemeinderat, Tiroler Landtag