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Zusammenschluss Schlick 2000 / Axamer Lizum

27. Dezember 2009

Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum hat Vorrang im Stubai

Das Stubaital ist im Vergleich zu anderen Tourismusgebieten Tirols ins Hintertreffen geraten und muss dringend aufholen. Es braucht vor allem neben dem Stubaier Gletscher ein weiteres Großraumschigebiet.

Mit dem Projekt Sonnenbergbahnen in Milders im Bereich Brandstatt – Mildraun würde wiederum nur ein isoliertes mittelgroßes Schigebiet ohne die Möglichkeit eines Zusammenschlusses entstehen. Hier irrt Naturschutzlandesrat LHstv. Hannes Gschwentner (SP), wenn er diesem Projekt mehr Chancen als einem Zusammenschluss von Schlick und Lizum einräumt.
Für das gesamte Stubaital bleibt ein Großraumschigebiet das vorrangige Ziel und dieses Ziel kann nur durch einen Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum erreicht werden.
Die derzeit angedachte Schwebebahn vom Kreuzjoch über den Hochtenn zum Hoadl ist eine unbrauchbare Notlösung, die geboren wurde in der Idee, die geltende Ruhegebietsverordnung zu umgehen. Ich habe dieses spezielle Projekt auch stets abgelehnt, da es stark windanfällig ist und keinerlei zusätzliche Pistenfläche bringen würde.

Bei einem Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum benötigt man grundsätzliche und intelligente Lösungen, bei denen wirkliche Pistenkilometer entstehen.
Das bedeutet für mich die Einbeziehung der Gebiete um den Burgstall, Schlicker Schartl und Seejöchl, um die Adolf – Pichler – Hütte, um die Kemater Alm, um den Hoadl und in weiterer Folge eine Zusammenführung von Axamer Lizum und Mutterer Alm. So würde ein Großraumschigebiet „Rund um die Kalkkögel“ geschaffen, das seinesgleichen sucht.

Die notwendige Voraussetzung dafür ist die Aufhebung der derzeitigen Ruhegebietsverordnung und eine Verlegung des Ruhegebietes Kalkkögel nach Südwesten in Richtung Franz – Senn – Hütte. Das findet meine Unterstützung und ich orte dazu auch den politischen Willen der Mehrheit im Tiroler Landtag!
Am Zug ist aber derzeit auf jeden Fall die Tiroler Landesregierung.

Die Gemeinde Fulpmes ist am Ruhegebiet überhaupt nicht beteiligt.
Das Ruhegebiet Kalkkögel liegt im nördlichen Teil der Stubaier Alpen und grenzt in seinem südwestlichen Teil an das Ruhegebiet Stubaier Alpen. Es hat eine Größe von 77.7 km2 und ist seit 1983 unter Schutz gestellt. Es liegt im Gebiet der Gemeinden Axams, Götzens, Grinzens, Mutters, Neustift, Sellrain und Telfes.  (www.tiroler-schutzgebiete.at)

LA Vizebürgermeister Gottfried Kapferer 2009-12-26

Sennjochbar 26.12.2009

Sennjochbar 26.12.2009

Am oberen Bildrand würde sich die Seilschwebebahn befinden

Am oberen Bildrand würde sich die Seilschwebebahn befinden

Schlickeralm 26.12.2009

Schlickeralm 26.12.2009

Beste Pistenverhältnisse bis ins Tal

Beste Pistenverhältnisse bis ins Tal

Gottfried Fulpmer Gemeinderat, Tiroler Landtag

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